BRS News
BZL: Wie entwickelten sich die Milcherzeugerpreise 2025?
Wie aktuelle Zahlen aus den BMEL-Statistiken zeigen haben sich in der ersten Jahreshälfte 2025 die Auszahlungen an die milcherzeugenden Betriebe als sehr stabil erwiesen. Im weiteren Verlauf setzte bei den Preisen für konventionell erzeugte Kuhmilch ein deutlicher Abwärtstrend ein. Im Jahresdurchschnitt 2025 erhielten die Milcherzeugerinnen und -erzeuger für konventionell erzeugte Kuhmilch mit 3,4 Prozent Eiweiß und vier Prozent Fett 52,24 Cent pro Kilogramm. Im Vergleich zu 2024 waren das rund vier Cent mehr. Für ökologisch erzeugte Kuhmilch zahlten die Molkereien 65,94 Cent je Kilogramm.
Online-Seminar "Schweinefütterung und ihr Beitrag zur Tiergesundheit"
Im Rahmen des Netzwerk Fokus Tierwohl findet am 14.04.2026 von 19.00 - 21.00 Uhr das kostenlose Online-Seminar Schweinefütterung und ihr Beitrag zur Tiergesundheit
statt. Damit sich Schweine im Stall rundum wohl fühlen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Fütterung – denn Zusammensetzung, Struktur und Qualität des Futters machen den Unterschied. Hofeigene, getreidebetonte Mischungen gehören vielerorts zum Standard. Doch reichen sie aus, um heutigen und vor allem zukünftigen Anforderungen an eine tierwohlgerechte Ration gerecht zu werden? Wie eine bedarfsgerechte und strukturierte Fütterung Tiergesundheit und Verhalten positiv beeinflusst und fütterungsbedingte Probleme gar nicht erst entstehen lässt, zeigen Dr. Frederik Löwenstein vom Bildungs- und Wissenszentrum (LSZ) in Boxberg sowie Martin Stodal praxisnah und anschaulich anhand konkreter Beispiele aus der Schweinehaltung.
Tagungsunterlagen KTBL-Tage 2026
Vom 24. bis 25.März 2026 fanden in Bamberg die KTBL-Tage zum Thema Tierhaltung - wohin führt der Weg?
statt. Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) hat dazu einen Tagungsband veröffentlicht.
Die QS Tiergesundheitsberatung auf einen Blick
Mit einem Schaubild will die QS Qualität und Sicherheit GmbH den Ablauf der Tiergesundheitsberatung übersichtlich und kompakt darstellen. Die Grafik zeigt Schritt für Schritt, wie auffällige Betriebe identifiziert werden, wie das Tiergesundheitsaudit und die Beratung ablaufen und wie die Erfolgskontrolle erfolgt. Ziel ist es, die Systematik der Tiergesundheitsberatung transparent darzustellen und allen Beteiligten eine klare Orientierung zu bieten. Das Schaubild kann sowohl von Tierhalterinnen und Tierhaltern als auch von Zertifizierungsstellen, Auditorinnen und Auditoren sowie weiteren Systempartner genutzt werden, die sich schnell einen Überblick über den Ablauf verschaffen möchten. Es steht auf der QS-Website zum Download bereit.
Neue Landvolk-Podcast-Folge "Der Wolf in Niedersachsen"
Wie können Weidetierhalter ihre Tiere wirksam vor Wolfsübergriffen schützen – und welche Unterstützung brauchen sie dafür? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die fünfte Folge der Themenreihe Wolf des Landvolk-Podcasts. Moderatorin Wibke Langehenke spricht dafür mit der Koordinatorin für Herdenschutz der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Elke Steinbach, dem Landwirt Florian Martens aus dem Kreis Verden sowie Dr. Nataly Jürges, Umweltreferentin beim Landvolk Niedersachsen. Gemeinsam diskutieren sie praktische Erfahrungen aus der Weidetierhaltung, wirksame Herdenschutzmaßnahmen und politische Erwartungen an die Zukunft.
BMLEH übermittelt Vereinfachungsvorschläge zur EUDR nach Brüssel
Mit einem Schaubild will die QS Qualität und Sicherheit GmbH den Ablauf der Tiergesundheitsberatung übersichtlich und kompakt darstellen. Die Grafik zeigt Schritt für Schritt, wie auffällige Betriebe identifiziert werden, wie das Tiergesundheitsaudit und die Beratung ablaufen und wie die Erfolgskontrolle erfolgt. Ziel ist es, die Systematik der Tiergesundheitsberatung transparent darzustellen und allen Beteiligten eine klare Orientierung zu bieten. Das Schaubild kann sowohl von Tierhalterinnen und Tierhaltern als auch von Zertifizierungsstellen, Auditorinnen und Auditoren sowie weiteren Systempartner genutzt werden, die sich schnell einen Überblick über den Ablauf verschaffen möchten. Es steht auf der QS-Website zum Download bereit.
Der Wolf: Zwischen Schutz und Herausforderung
Der Wolf ist nach Deutschland zurückgekehrt. Nach letzten Daten lebten im Monitoringjahr 2024/2025 in Deutschland circa 219 Rudel, 43 Wolfspaare und 14 territoriale Einzeltiere.
Die hohe Wolfspopulation führt zunehmend zu großen Problemen für die Weidetierhalter und zu Sorgen der Bevölkerung in den ländlichen Regionen.
Niedersachsen: Nahost-Konflikt - Transporte von Tieren in Kriegsregionen untersagt
Aufgrund des Kriegsgeschehens untersagt Niedersachsen Tiertransporte von Rindern, Schafen, Ziegen und Hausschweinen nach und durch Bahrain sowie den Irak, den Iran, Israel, den Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, den Libanon, Oman, die palästinensischen Gebiete, Saudi-Arabien, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Einen entsprechenden Erlass hat das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) an die für die Genehmigungen zuständigen kommunalen Veterinärämter gesendet. Das Verbot gilt bis auf Weiteres für unbestimmte Zeit.
Mehr Transparenz bei der Schlachtung: Niedersachsen veröffentlicht Eckpunkte zur Videoüberwachung
Wie kann eine Videoüberwachung in Schlachthöfen am besten umgesetzt werden? Was sollten Betriebe und Behörden beachten? Mit diesen Fragestellungen befasste sich die Fach-Arbeitsgruppe Schlachtung und Tötung
im Niedersächsischen Tierschutzplan für nachhaltige Nutztierhaltung. Das Ergebnis sind Eckpunkte zur guten Praxis
einer Videoüberwachung im Schlachtbetrieb, die das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) nun veröffentlicht hat. Die Eckpunkte sind eine fachliche Handlungsgrundlage – sowohl für die Mitarbeitenden der Schlachtbetriebe als auch für die kommunalen Veterinärbehörden bei der Durchführung von Vor-Ort-Kontrollen.
FML: Aktionstag Landwirt:in für einen Tag am 23.05.2026
Am 23. Mai 2026 findet erneut der bundesweite Aktionstag Landwirt:in für einen Tag
statt. Mehr als 55 landwirtschaftliche Betriebe in ganz Deutschland öffnen ihre Tore und ermöglichen rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, selbst mit anzupacken – vom Füttern der Tiere über die Arbeit auf dem Feld bis hin zum Einsatz moderner Agrartechnik. Wer Interesse an einem Tagespraktikum hat und selbst Landwirtin bzw. Landwirt für einen Tag werden möchte, sollte mindestens 18 Jahre alt sein, eine gültige Unfall- und Haftpflichtversicherung besitzen und bereit sein, bis zu 100 km zu einem landwirtschaftlichen Betrieb zu fahren.