BRS News

21.09.2026

Klimaplattform Milch: über 5000 Betriebe bilanziert, Entwicklungsschritte ins Jahr 2027

VDM - Seit ihrem Start im Jahr 2022 hat die Klimaplattform Milch von Fokus Milch bereits mehr als 5.000 Milchkuhbetriebe in die Klimabilanzierung eingebunden, an der sich aktuell elf Molkereien beteiligen. Mit dem für 2027 geplanten Update wird die Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks weiter verfeinert. Erstmals können dann betriebsindividuelle Daten zum Futteranbau von Gras- und Maissilage in die Berechnung einbezogen werden. Zudem werden die Ergebnisdarstellung, die Anwenderoberfläche sowie die Möglichkeiten zum Datenaustausch mit anderen Systemen weiterentwickelt, um internationale Anforderungen zu erfüllen und den Aufwand für die Betriebe zu reduzieren.

 

21.09.2026

Finanzämter in Mecklenburg-Vorpommern werden Anträge landwirtschaftlicher Betriebe vorrangig bearbeiten

Die landwirtschaftlichen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern sehen sich derzeit mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Gestiegene Produktionskosten und Mindererträge bei einzelnen wirtschaftlich bedeutsamen Kulturen – insbesondere beim Winterraps – belasten die Ertragslage und können zu Liquiditätsengpässen führen. Das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern hat die Finanzämter des Landes deshalb angewiesen, Anträge auf Herabsetzung steuerlicher Vorauszahlungen sowie auf Stundung fälliger Steuerzahlungen vorrangig zu bearbeiten.

 

21.09.2026

Gnitze ist nicht gleich Gnitze

Der Milchbauern Service Bayern informiert über die Rolle von Gnitzen bei der Übertragung von Blauzunge und Schmallenberg-Virus: Beide Viren werden durch Gnitzen der Gattung Culicoides übertragen. Dabei spielt nicht jede Gnitzenart bei beiden Viren die gleiche Rolle. Da sich die verschiedenen Arten mit bloßem Auge kaum sicher unterscheiden lassen, kann am Tier oder im Stall nicht festgestellt werden, welche Gnitzenart vorhanden ist. Eine zuverlässige Bestimmung ist nur durch die Untersuchung gefangener Gnitzen möglich.

 

17.09.2026

Bundesjungzuechterwettbewerb Fleischrind 2026

VdFJ Bundeswettbewerb 2026 Es herrschte tolle Stimmung in Laasdorf
© Heinrich Schulte

Bundesjungzüchterwettbewerb 2026

 

Der diesjährige Bundeswettbewerb hat vom 28. bis 30.08. in Laasdorf, Thüringen stattgefunden. 67 Jungzüchter stellten sich den Wettbewerben Rangieren, Tierbeurteilung und Vorführen. Ein tolles Wochenende, das von Gemeinschaft, gutem Miteinander und Liebe zum Fleischrind geprägt war. Vielen Dank an alle Teilnehmer und Unterstützer!

In Kürze erhaltet ihr hier einen ausführlichen Bericht.

 

17.09.2026

Ceva-Blog für Rindergesundheit - Was sind Prionen? BSE, Creutzfeldt-Jakob und die Zoonose mit der längsten Inkubationszeit einfach erklärt

Im August 2026 wurde in Südschottland ein Fall von Boviner Spongiformer Enzephalopathie (BSE) nachgewiesen. Nach Angaben der zuständigen Behörden besteht kein Risiko für die Lebensmittelsicherheit. Der Fall erinnert an die BSE-Krise der 1990er-Jahre, die durch umfangreiche Keulungen, erhebliche wirtschaftliche Folgen und einen starken Vertrauensverlust in Rindfleisch geprägt war. Doch weshalb werden auch heute noch einzelne BSE-Fälle festgestellt? Was ist über die Entwicklung der Erkrankung bekannt? Und warum stehen Prionen weiterhin im Fokus der Forschung? Die nächste Ausgabe der Ceva-Nlog für Rindergesundheit widmet sich dieser besonderen Gruppe von Erregern und beleuchtet, was sie von anderen Krankheitserregern unterscheidet.

 

17.09.2026

Beraterhochschultagung 2026 - Zukunft der landwirtschaftlichen Beratung – Kompetenzen im KI-Zeitalter

Bei der Beraterhochschultagung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen werden aktuelle und zukünftige Anforderungen an die landwirtschaftliche Beratung beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Kompetenzen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz erforderlich sind. Fachvorträge geben Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von KI sowie in die soziale Dimension bei der Beratung von landwirtschaftlichen Betrieben.

 

17.09.2026

Mykotoxin-Belastung von Weizenkleie: Ergebnisse aus Bayern (2016-2024)

Proteinmarkt - Weizenkleie ist ein Nebenprodukt der Mehlherstellung und kann als Futtermittel für Schweine, Wiederkäuer und Geflügel verwendet werden. Sie wird gerne als klassisches Faserfuttermittel verwendet, aber auch die hohe Lysin-Konzentration im Rohprotein macht sie für die Ernährung von Monogastriern interessant. In der bayerischen Praxis wird Weizenkleie jedoch bislang nur in begrenztem Umfang eingesetzt, insbesondere in der Schweinefütterung. Dies ist vor allem auf die Sorge vor einer möglichen Belastung mit Mykotoxinen zurückzuführen.

 

16.09.2026

EU-Auditprogramm 2027: Fünf Prüfungen in Deutschland geplant

ADT - Die Europäische Kommission hat am 3. September 2026 ihr Lebensmittel- und Veterinärauditprogramm für 2027 veröffentlicht. Insgesamt sind 144 Audits und acht Informationsbesuche vorgesehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kontrolle von Drittlandseinfuhren und EU-Grenzkontrollstellen. Für Deutschland sind vier Audits und ein Informationsbesuch geplant. Die Prüfungen betreffen folgende Bereiche:

  • Tiergesundheit: Sofortmaßnahmen gegen die Vogelgrippe
  • Antibiotikaresistenz: Anwendung von Tierarzneimitteln
  • Futtermittelsicherheit: Futtermittelhygiene
  • Einfuhrkontrollen: Einfuhr lebender Tiere und tierischer Erzeugnisse
  • Informationsbesuch: Zoonotische Influenzaviren im Rahmen des One-Health-Ansatzes

Die Auswahl der Themen basiert unter anderem auf rechtlichen Anforderungen, gesundheitlichen Risiken, Handelsvolumen, Verstößen und Ergebnissen früherer Prüfungen. Das Programm kann im Jahresverlauf an neue Entwicklungen angepasst werden.

 

16.09.2026

BRS-Politikbrief 3/2026 "Tierhaltung stärken, Zukunft sichern"

BRS fordert anlässlich der Agrarministerkonferenz verlässliche Rahmenbedingungen für heimische Tierhaltung

In seiner Stellungnahme betont der Verband die Bedeutung der Tierhaltung für Ernährungssicherheit, regionale Wertschöpfung und vitale ländliche Räume. Angesichts geopolitischer Krisen und zunehmender Unsicherheiten müsse die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln wieder stärker in den Mittelpunkt der Agrarpolitik rücken. Hohe Kosten, Bürokratie, zunehmende Regulierung und fehlende Planungssicherheit belasteten die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.

 

16.09.2026

BRS zur Agrarministerkonferenz: Tierhaltung stärken, Zukunft sichern

Anlässlich der Agrarministerkonferenz in Würzburg fordert der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) von Bund und Ländern eine verlässliche Agrarpolitik zur Sicherung der heimischen Tierhaltung. In seiner Stellungnahme betont der Verband die Bedeutung der Tierhaltung für Ernährungssicherheit, regionale Wertschöpfung und vitale ländliche Räume. Angesichts geopolitischer Krisen und zunehmender Unsicherheiten müsse die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln wieder stärker in den Mittelpunkt der Agrarpolitik rücken. Hohe Kosten, Bürokratie, zunehmende Regulierung und fehlende Planungssicherheit belasteten die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2028 fordert der BRS eine stärkere Honorierung der Leistungen der Tierhaltung – von der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel über die Grünlandnutzung und regionale Nährstoffkreisläufe bis zur Entwicklung ländlicher Räume.