BRS News Schwein

26.02.2024

Europäischen Symposiums zur Biosicherheit auf landwirtschaftlichen Betrieben

Die Europäischen Vereinigung für Tiergesundheit und gesundheitliche Sicherheit (FESASS) veranstaltet gemeinsam mit der belgischen Ratspräsidentschaft am 5. März 2024 im Pacheco-Konferenzzentrum in Brüssel das Europäischen Symposiums zur Biosicherheit auf landwirtschaftlichen Betrieben. Ziel des Symposiums ist es, einen Überblick über die Bedrohungen, die bestehenden Instrumente sowie die einschlägigen internationalen Normen zu geben und eine Bestandsaufnahme dessen zu machen, was in diesem Bereich bereits erreicht wurde. Der Fokus wird hier auf dem Rindersektor liegen. Am Nachmittag stehen dann Beiträge aus Forschung zur Biosicherheit im Mittelpunkt und die landwirtschaftlichen Tiergesundheitsorganisationen werden verschiedene Projekte vorstellen. Hier geht es um Wiederkäuer, Schweine und Puten sowie den Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch obligatorisch.

 

26.02.2024

Neue DLG-Plattform AgrarKommunikation startet

Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG e.V.) hat im Rahmen der DLG-Wintertagung den Startschuss für das neue digitale Portal www.agrarKommunikation.de gegeben. Die neue Plattform für Kommunikation in der Landwirtschaft will Informationen und den Know-how-Transfer rund um die Öffentlichkeitsarbeit von landwirtschaftlichen Höfen bündeln. Neben Tipps für eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit von Landwirten und Krisenkommunikation auf Social Media liefert das Portal Best-Practice-Beispiele von Höfen mit Direktvermarktung oder Ferienangeboten. Darüber hinaus wird mit Kurzbeschreibungen erläutert, was Öffentlichkeitsarbeit eigentlich genau meint und welche Vereine und Initiativen bundesweit sowie in der Region vorhanden sind, um Landwirte bei ihrer Außendarstellung zu unterstützen. Es stehen Broschüren wie Lernort Bauernhof und Checklisten im Krisenfall sowie ein Blog mit aktuellen Beiträgen zur Verfügung.

 

23.02.2024

Studie zur Bewertung der potenziellen Auswirkungen von zehn Freihandelsabkommen - für alle eher positiv

Heute (am 22. Februar 2024) ist eine von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Kommission (JRC) durchgeführte Studie zur Bewertung der potenziellen Auswirkungen von zehn Freihandelsabkommen veröffentlicht worden. Sie konzentriert sich auf die Abkommen der EU mit Australien, Chile, Indien, Indonesien, Malaysia, dem Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay), Mexiko, Neuseeland, den Philippinen und Thailand, die alle derzeit ausgehandelt oder geschlossen, aber noch nicht umgesetzt werden. Daraus geht hervor, dass der Wert der EU-Ausfuhren des Agrar- und Lebensmittelsektors im Jahr 2032 voraussichtlich zwischen 3,1 Mrd. EUR und 4,4 Mrd. EUR und der Wert der EU-Einfuhren im selben Jahr zwischen 3,1 Mrd. EUR und 4,1 Mrd. EUR höher sein dürfte als ohne diese zehn Handelsabkommen. Insgesamt wird also ein ausgewogener Anstieg sowohl der Ausfuhren als auch der Einfuhren erwartet, wobei sich der Handelsbilanzüberschuss der EU leicht erhöhen würde.

 

23.02.2024

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof erklärt Ausweisung roter und gelber Gebiete als zulässig

Mit Urteilen vom 22. Februar 2024 hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in drei Musterverfahren die Ausweisung von sog. roten und gelben Gebieten durch die Bayerische Ausführungsverordnung zur Düngeverordnung (AVDüV) als rechtmäßig bestätigt und grundsätzliche Einwände gegen die Verordnung zurückgewiesen. Lediglich in einem vierten Musterverfahren stellte der BayVGH spezifische Mängel an einer Messstelle fest und erklärte die Gebietsausweisung allein für den Grundwasserkörper bei Thalmassing für unwirksam. Der BayVGH hat die Revision zum Bundesverwaltungsgericht wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache in allen Verfahren zugelassen.

 

23.02.2024

Bericht unterstreicht die Bedeutung der Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes

Antibiotikaeinsatz Vergleich Mensch Tier

Länder, die ihren Verbrauch an Antibiotika sowohl bei Tieren als auch bei Menschen verringert haben, haben eine Verringerung der antibiotikaresistenten Bakterien erlebt. Dies geht aus dem vierten gemeinsamen Bericht über die integrierte Analyse des Konsums von antimikrobiellen Wirkstoffen und das Vorkommen von antimikrobiellen Resistenzen (AMR) bei Bakterien von Menschen und lebensmittelproduzierenden Tieren (JIACRA IV) hervor, die vom Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) veröffentlicht wurde. Zusammenfassung:

Die AB-Verschreibungen konnten in der Veterinärmedizin deutlich (über 40 %) reduziert werden; in der Humanmedizin blieben die Verschreibungen im selben Zeitraum unverändert. Insgesamt werden in der Tiermedizin deutlich weniger #Antibiotika pro kg/Körpergewicht eingesetzt, als bei Menschen.

 

22.02.2024

GermanGenetic lädt zum Fachdialog Schwein ein

GGFachdialogSchwein

Am 28. Februar 2024 lädt German Genetic in das Tagungszentrum Blaubeuren, Hessenhöfe 33, 89143 Blaubeuren zur Vortragsreihe und Diskussionsrunde Fachdialog Schwein ein. Anmeldung bis zum 25. Februar 2024 über: www.german-genetic.de, per Mail an info@german-genetic.de, telefonisch unter 0711 459 738 0 oder über den QR-Code.

 

22.02.2024

QS führt verpflichtende Tiergesundheitsberatung ein

Die QS Qualität und Sicherheit GmbH (QS) führt erstmals eine verpflichtende Tiergesundheitsberatung für Betriebe ein, deren Befunddaten über einen längeren Zeitraum Auffälligkeiten in der Tiergesundheit dokumentieren. Ziel dieser neuen QS-Anforderung ist die nachhaltige Verbesserung der Tiergesundheit. So soll der Tierschutz gefördert und Risiken für die gesamte Branche weiter minimiert werden. Dabei kommen speziell geschulte Berater zum Einsatz. Die Tiergesundheitsberatung startet zunächst auf Basis der Befunddaten aus Schweinemastbetrieben. Sie erarbeitet mit den Betrieben individuelle Lösungen für eine anhaltende Verbesserung der Gesundheit der Tiere.

 

22.02.2024

DBV fordert 1:1 Umsetzung bei GLÖZ 8

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, fordert die Bundesregierung auf, die Vorschläge der EU-Kommission zur Aussetzung der sogenannten GLÖZ 8 Regelung jetzt 1:1 umzusetzen. Wir deutschen Bauern brauchen jetzt die Entscheidung, die uns die gleichen Voraussetzungen wie anderen Landwirten in der EU sichert. Ein deutscher Alleingang und eine Ungleichbehandlung ist inakzeptabel. Es ist ein Unding, dass erneut über die Köpfe von uns Bauern hinweg entschieden werden soll, so Bauernpräsident Rukwied. Die landwirtschaftlichen Betriebe brauchen bis spätestens Ende Februar eindeutige Informationen über die Bedingungen bei GLÖZ 8. Das gelte auch für etwaige Änderungen bestimmter Maßnahmen bei den Ökoregelungen (ÖR) und gegebenenfalls auch bei den Umweltmaßnahmen (AUKM). Gleichzeitig fordert der DBV eindeutige Signale von der Bundesregierung für eine Stabilität und Verlässlichkeit bei den Direktzahlungen. Erforderlich wäre es aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes, dass die Bundesregierung die bestehenden Maßnahmen bei den Ökoregelungen durch höhere Prämien, deutlich praktikablere Vorgaben und mehr Flexibilität verbessert.

 

20.02.2024

5. Agrarblogger-Camp 2024

Vom 25. - 27. März 2024 findet das 5. Agrarblogger-Camp (ABC) - das große Treffen der Agrarblogger, Agrarinfluencer und Agrarjournalisten im deutschsprachigem Raum - im John Deere Forum Mannheim, statt. Das fünfte Agrarbloggertreffen soll für eine Standortbestimmung genutzt werden, bei dem sich die Teilnehmer neu vernetzen und weiterbilden können. Das Treffen ist eine Veranstaltung des ABCD (AgrarBloggerClubDeutschland) und des Verbandes deutscher Agrarjournalisten (VDAJ).

 

20.02.2024

UEG Hohenlohe-Franken w.V. und VzF GmbH Erfolg mit Schwein bündeln ihre Aktivitäten zum 01.07.2024

Die UEG Hohenlohe-Franken w.V., Niederstetten-Adolzhausen und die VzF GmbH Erfolg mit Schwein, Uelzen werden in einer gemeinsamen AG (Aktiengesellschaft)/GmbH mit Sitz in Uelzen ihre Kompetenzen zum 01.07.2024 bündeln. Die Gesellschaftsform der AG/GmbH soll Unternehmen der Branche einladen, sich an dem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen, die Schlagkraft noch zu erhöhen und deutlich dokumentieren, dass diese Zusammenarbeit offen für weitere Partner ist. Gemeinschaftlich werden die Partner ein Anbieter rund um die Schweine- und Rinderproduktion sein.