BRS News Schwein

08.07.2024

DGE-Ernährungsregeln bringen dem Herzen nichts?

Eine neue deutsche Studie des DIfE (Deutsches Institut für Ernährungsforschung) offenbart überraschendes: Die Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) scheinen zum Schutz des Herzens nutzlos zu sein, schreibt der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop in seinem X-Kanal.

 

08.07.2024

Mehr Erlös durch höhere Schlachtkörpergewichte?

Die durchschnittlichen Schlachtkörpergewichte von Mastschweinen liegen in Norddeutschland derzeit bei fast 98 kg. Hohe Endgewichte werden durchaus kritisch gesehen, da der Futteraufwand zum Mastende steigt und die höheren Futterkosten die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Die LWK Niedersachsen hat geprüft, wie Schlachtkörpergewichte von 94 und 98 kg den Überschuss über die Futterkosten beeinflussen.

 

08.07.2024

Maut ab 3,5 t - Wer ist betroffen?

Seit dem 1. Juli 2024 sind Fahrzeuge mit mehr als 3,5 t technisch zulässige Gesamtmasse mautpflichtig. Wer ist davon betroffen, ist die Land- und Forstwirtschaft befreit und für wen gilt die Handwerkerausnahme?

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert hierzu auf ihrer Internetseite. BRS-Mitgliedsunternehmen schauen sich bitte noch einmal das Rundschreiben 41/2023 an.

 

08.07.2024

Wissenschaftsrat legt Empfehlungen für Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften vor

Der Wissenschaftsrat hat seinen Bericht mit Empfehlungen für die Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften für die kommende Dekade veröffentlicht. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hatte diese umfassende Strukturbegutachtung 2021 in Auftrag gegeben. Der Wissenschaftsrat zeigt in seinem Bericht Möglichkeiten auf, wie die fachbezogene Forschung künftig inhaltlich und strukturell aufgestellt sein sollte, um das Klima, die Umwelt und die biologische Vielfalt bestmöglich zu schützen, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten, und die Landwirtinnen und Landwirte so zu unterstützen, damit sie die damit einhergehenden Anforderungen bewältigen können. Die Empfehlungen reichen von neuen nationalen und internationalen Kooperationen, Mapping und Strategieprozessen, ressortübergreifenden Maßnahmen der Strategiebildung und Politikberatung bis hin zu Forschungs- und Dateninfrastrukturen oder zum Überdenken des Exzellenzbegriffs. Konzeptioneller Rahmen der Empfehlungen bildet die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme.

 

05.07.2024

Fleischer stellen Forderungen an künftige Bundespolitik

Verlässlich statt ideologisch: Das ist eine von zehn Kernforderungen in einem Papier, das der Deutsche Fleischerverband mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr veröffentlicht hat. Aktuell würden Punkte vorangetrieben, die der Lebenswirklichkeit der großen Mehrheit der Menschen im Lande widersprechen, heißt es darin. Als Beispiel führt der Verband die Reformulierungs- und Reduktionsstrategie, die Zurückdrängung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs und die Einteilung in gute und schlechte Lebensmittel an.

 

05.07.2024

Bundesrat lehnt neues Düngegesetz ab

Der Bundesrat hat heute die Novelle des Düngegesetzes abgelehnt. Dieses hätte landwirtschaftlichen Betrieben eine Nährstoffbilanzierung auferlegt und wäre damit über die Vorgaben der Europäischen Kommission im Rahmen des Vertragsverletzungsverfahrens wegen Nicht-Einhaltung der EU-Nitratrichtlinie hinausgegangen.

 

Dazu kommentiert Dr. Theresa Krato, Fachgebietsleiterin Pflanzenernährung im Industrieverband Agrar e. V. (IVA), der die deutsche Mineraldünger-Produzenten vertritt: Die Ablehnung im Bundesrat ist konsequent. Das von der Bundesregierung erarbeitete neue Düngegesetz ließ die großen Zukunftsfragen für eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Regulierung unbeantwortet. Ein modernes Düngerecht muss klären, wie auch in roten Gebieten bedarfsgerecht gedüngt werden kann. Es muss Anreize setzen, die Potenziale moderner Düngemittel und präziserer Ausbringungstechnik auf das Feld zu bringen.

 

05.07.2024

LAVES schaltet am Montag sein Mitteilungsportal für die Meldungen nach dem Tierhaltungskennzeichnungsgesetz frei

Am Montag, den 08. Juli ab ca. 10:00 Uhr wird das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) ihr ihre elektronische Mitteilungsplattform auf unserer Homepage www.laves.niedersachsen.de freischalten! Dort finden die Landwirte detaillierte Anleitung mit allen Screenshots, in der Schritt für Schritt der Mitteilungsweg beschrieben wird.

 

05.07.2024

Westfleisch stellt Lkw-Flotte auf klimafreundlichen Diesel von AGRAVIS um

Wetralog, die Logistikexperten der Westfleisch-Gruppe, gewährt bei ihrer Lkw-Flotte ab sofort klimafreundlichem Dieselkraftstoff Vorfahrt. Das auf Food- und Lebendtierlogistik spezialisierte Unternehmen der Genossenschaft aus Münster betankt die 26 Zugmaschinen an ihrer Betriebstankstelle in Lübbecke künftig mit dem Bionergy HVO100 der AGRAVIS Raiffeisen AG. Die Fahrzeuge am Standort der Wetralog in Coesfeld beziehen das AGRAVIS Produkt an der Tankstelle der Railand Raiffeisen AG in Dülmen.

 

05.07.2024

Österreich: GreenPork Agrar GmbH neuer KB-Partner der PIC

Die PIC Deutchland GmbH informiert in einer Pressemeldung darüber, dass Ende Juni die Verhandlungen zur Zusammenarbeit zwischen der PIC und der GreenPork Agrar GmbH zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnten. Die langfristig angelegte Kooperation sehe vor, dass in der Stiefingtaler Eberstation, Steiermark, exklusiv PIC-Endstufeneber aufgestallt werden. Die erste Lieferung mit 20 PIC®408 sowie 2 PIC®800 aus PIC’s Ebernukleusbetrieb in Wulkow, Brandenburg, ist vergangene Woche in der Quarantäne eingetroffen. Mit 75 Plätzen könne die Stiefingtaler Eberstation ca. 25.000 Sauen bedienen. Dies entspräche rund 12 % des österreichischen Sauenbestandes, so PIC.

 

05.07.2024

Neues DLG-Merkblatt "Gruppenbildung und Gruppenhaltung von Sauen vor der Besamung"

Das neue DLG-Merkblatt 496 Gruppenbildung und Gruppenhaltung von Sauen vor der Besamung soll über die theoretischen Grundlagen zum Sozialverhalten der Schweine und die tierschutzrechtlichen Vorgaben hinaus Lösungskonzepte für den praktischen Ferkelerzeuger- und Zuchtbetrieb aufzeigen, damit die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen der Gruppenhaltung in den Betrieben optimal umgesetzt und integriert werden können.